Gluten-/ATI-Sensitivität

Unbeschwert leben mit Getreide-Unverträglichkeit

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So leben Sie unbeschwert mit einer Gluten-/ATI-sensitivität

  • Getreide-arme Kostform
  • Nährstoffergänzung aller B-Vitamine inkl. Folsäure
  • Zufuhr von Eisen, Selen, Molybdän, Magnesium
  • Ergänzung der Vitamine A, C, E, D und K
  • Aufbau und Erhalt einer gesunden, mikrobiellen Darmbesiedelung

PDF-Broschüre Gluten- / ATI-Sensitivität

PDF Glutensensitivität

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PDF-Ratgeber Gluten- / ATI-Sensitivität

Was bedeutet gluten-/ATI-sensitivität?

Unter Glutensensitivität versteht man eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten und anderen Inhaltsstoffen von Getreide. Gluten ist ein Kleber-Eiweiß, das insbesondere in Weizen und Roggen sowie in Grünkern, Dinkel, Einkorn und Gerste enthalten ist. Die Eigenschaften von Gluten als Kleber und Trägerstoff macht sich die Lebensmittelindustrie zunutze. Es konnte allerdings bisher nicht nachgewiesen werden, ob und insbesondere wie Gluten bei Getreide-empfindlichen Personen Symptome verursacht. Man weiß aber, dass viele Menschen unter Getreide-armer Kost beschwerdefrei sind, obwohl sie keine Zöliakie haben.

ATI steht für Amylase-Trypsin Inhibitoren. Auch hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Proteinen, die in Weizen und fast allen anderen Getreiden vorkommen. Es gibt mittlerweile zunehmende Hinweise darauf, dass nicht Gluten, sondern ATI für die Probleme nach dem Genuss von Getreideprodukten verantwortlich ist. ATI sind resistent gegenüber der Verstoffwechslung im Dünndarm und gelangen daher bis in den Dickdarm. Mittels eines speziellen Allergietests konnte man zweifelsfrei nachweisen, dass ATI im Darm bei einer Vielzahl von Menschen mikroskopisch kleine Entzündungen verursacht, die mit herkömmlichen Methoden nicht zu sehen sind und für das Beschwerdebild einer „Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität“ (NZWS) verantwortlich sein können. Die Diagnose einer ATI-Sensitivität ist daher ebenso wie die einer möglichen Gluten-Sensitivität eine reine Ausschlussdiagnose. Unabhängig davon, ob ATI oder Gluten für die Beschwerden verantwortlich sind, ist die Gluten-/ATI-Sensitivität um ein Vielfaches häufiger als die Zöliakie und damit auch bei der Behandlung eines Reizdarmsyndroms zu berücksichtigen.

Die Liste möglicher Symptome ist lang. Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Blähungen, Darmträgheit und Durchfall sind möglich und gehen vereinzelt einher mit Nährstoffmangel und Gewichtsverlust. Anhaltende Müdigkeit, Taubheitsgefühl in Armen und Beinen, Muskelkrämpfe und Gelenkschmerzen sowie Kopfschmerzen, Energielosigkeit, Verwirrtheit, Kreislaufstörungen, Ekzeme, gerötete oder geschwollene Zunge sowie Aphten (schmerzhafte weiße Blasen im Mund) wurden dokumentiert. Bei Blutuntersuchungen lautet der Befund meist Nährstoffmangel, insbesondere in Bezug auf Eisen, Magnesium, Folsäure und B-Vitamine sowie weiterer Vitalstoffe.

Empfehlungen bei gluten-/ATi-sensitivität

Das Mittel der Wahl bei einer Gluten-/ATI-Sensitivität ist die Einhaltung einer Getreide-armen Kostform. Hierbei müssen Getreide-haltige Lebensmittel aber – im Gegensatz zur Zöliakie und zur Weizenallergie – nicht vollständig gemieden werden. Die Inanspruchnahme einer Ernährungsberatung ist Betroffenen in jedem Fall anzuraten. Unter professioneller Anleitung lässt sich ermitteln, welche Mengen individuell noch tolerierbar sind. Neben gesunder Ernährung und Lebensweise ist eine hinreichende Zufuhr von Nährstoffen, insbesondere Eisen, Magnesium, Selen, Molybdän, B-Vitamine und Folsäure sowie weiterer Vitalstoffe sicherzustellen.

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