Die FODMAP-Diät ist ein Ernährungskonzept, das speziell entwickelt wurde, um Menschen mit Reizdarmsyndrom (IBS) und anderen Verdauungsbeschwerden zu helfen. FODMAP steht für fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole. Diese sind kurze Kohlenhydrate, die in vielen Lebensmitteln vorkommen und für manche Menschen schwer verdaulich sind. Die Konsequenz kann eine Vielzahl von Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung sein.
Der Ansatz der FODMAP-Diät besteht aus zwei Phasen. Zunächst erfolgt eine Eliminationsphase, in der Lebensmittel mit hohem FODMAP-Gehalt konsequent gemieden werden. Anschließend folgt die Wiedereinführungsphase, in der schrittweise verschiedene FODMAP-Gruppen wieder in die Ernährung integriert werden. Ziel ist es, herauszufinden, welche Lebensmittel individuelle Verträglichkeit bieten und welche vermieden werden sollten.
Die FODMAP-Diät sollte unter Anleitung eines Ernährungsberaters oder Arztes durchgeführt werden, um Mangelernährung zu vermeiden und sicherzustellen, dass die persönliche Ernährung ausgewogen bleibt. Letztlich kann die FODMAP-Diät vielen Menschen helfen, ihre Lebensqualität zu verbessern und ihre Symptome zu lindern.